Gigabyte ist nicht immer gleich Gigabyte
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihr Betriebssystem für Ihre Festplatte eine deutlich kleinere als die beworbene Kapazität anzeigt? Der Grund dafür ist so einfach wie ärgerlich!
Traditionell rechnet man in der Informatik mit Zweierpotenzen. Aus diesem Grund hat es sich auch eingebürgert, dass man unter einem Kilobyte nicht etwa 1000, sondern 1024 Bytes versteht. Somit entspricht ein Megabyte dann auch nicht 1000x1000, sondern 1024x1024 Bytes.
Genauso verhält es sich auch mit dem Gigabyte. Obwohl man meinen könnte, dass ein Gigabyte 1.000.000.000 (1 Milliarde) Bytes besitzt, sind es in Wirklichkeit 1.073.741.824, also deutlich über eine Milliarde Bytes.
Was hat das nun mit Festplatten zu tun? Betriebssysteme und Anwendungsprogramme rechnen wie oben beschrieben mit "echten" Gigabytes. Festplattenhersteller rechnen dagegen absichtlich so, wie Sie es z.B. vom Kilogramm gewohnt sind, d.h. ein Gigabyte besteht für den Festplattenhersteller aus genau einer Milliarde Bytes. Der Vorteil für den Hersteller liegt auf der Hand, kann er so doch eine Festplatte mit 750 GB anpreisen, obwohl sie tatsächlich viel weniger Speicherplatz (nämlich knapp 700 GB) bietet. Während dieser kleine Rechentrick früher nur wenige Megabytes ausgemacht hat, "fehlen" modernen Festplatten dadurch heute schon ettliche Gigabytes.
Mit hd-rechner.de können Sie deshalb schon vor dem Kauf herausfinden, wieviele Daten tatsächlich auf Ihre neue Festplatte passen.
Traditionell rechnet man in der Informatik mit Zweierpotenzen. Aus diesem Grund hat es sich auch eingebürgert, dass man unter einem Kilobyte nicht etwa 1000, sondern 1024 Bytes versteht. Somit entspricht ein Megabyte dann auch nicht 1000x1000, sondern 1024x1024 Bytes.
Genauso verhält es sich auch mit dem Gigabyte. Obwohl man meinen könnte, dass ein Gigabyte 1.000.000.000 (1 Milliarde) Bytes besitzt, sind es in Wirklichkeit 1.073.741.824, also deutlich über eine Milliarde Bytes.
Was hat das nun mit Festplatten zu tun? Betriebssysteme und Anwendungsprogramme rechnen wie oben beschrieben mit "echten" Gigabytes. Festplattenhersteller rechnen dagegen absichtlich so, wie Sie es z.B. vom Kilogramm gewohnt sind, d.h. ein Gigabyte besteht für den Festplattenhersteller aus genau einer Milliarde Bytes. Der Vorteil für den Hersteller liegt auf der Hand, kann er so doch eine Festplatte mit 750 GB anpreisen, obwohl sie tatsächlich viel weniger Speicherplatz (nämlich knapp 700 GB) bietet. Während dieser kleine Rechentrick früher nur wenige Megabytes ausgemacht hat, "fehlen" modernen Festplatten dadurch heute schon ettliche Gigabytes.
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